Leichte Sprache

Hier finden Sie Informationen über Kein Täter werden in Liechtenstein.

Die Informationen sind in Leichter Sprache.

Was ist Kein Täter werden?

Kein Täter werden ist ein Angebot für Therapie.

Manche Menschen fühlen sich sexuell zu Kindern hingezogen.

Das heisst: Diese Menschen haben sexuelle Gedanken und Gefühle.

In diesen Gedanken und Gefühlen geht es um Kinder.

Das Angebot ist für diese Menschen.

Und das Angebot ist für Menschen mit Wohn-Ort in Liechtenstein.

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich macht die Therapie.

Das ist eine Klinik für seelische Gesundheit.

Die Gespräche sind in Zürich.

Das Ziel

Das wichtigste Ziel ist: Kinder schützen.

Es soll weniger sexuellen Missbrauch an Kindern geben.

In der Therapie lernen Sie, Ihre sexuellen Wünsche zu kontrollieren.

Und es soll Ihnen besser gehen.

Mit weniger Angst und weniger Schuld-Gefühlen.

Therapie

Sie treffen sich regelmässig mit Fach-Leuten.

Sie sprechen mit den Fach-Leuten über Ihre Gefühle und Ihr Leben.

Für wen ist das Angebot?

In diesen Fällen können Sie sich melden:

  • Sie haben Angst vor einer Tat.
  • Sie haben schon eine Tat begangen.
    Und Polizei und Gericht wissen nichts davon.
  • Jemand hat eine Tat von Ihnen bei der Polizei angezeigt.
    Oder ein Gericht hat Sie verurteilt.
    Und alles ist abgeschlossen: das Verfahren und die Strafe.

Auch nach früheren Taten dürfen Sie sich melden.

Wichtig:

Vielleicht läuft gegen Sie gerade ein Straf-Verfahren.

Oder Sie haben Auflagen vom Gericht.

Eine Auflage ist zum Beispiel: Sie müssen eine Therapie machen.

Dann müssen Sie mit der Therapie bei uns warten.

Später können Sie sich wieder melden.

Dann müssen das Verfahren und die Auflagen vorbei sein.

Kosten

Die Therapie ist kostenlos für alle Menschen mit Wohn-Ort in Liechtenstein.

Die Kosten bezahlt das Amt für Soziale Dienste in Liechtenstein.

Wer erfährt davon?

Erster Kontakt ohne Namen möglich

Beim ersten Kontakt können Sie Ihren Namen weglassen.

Sie sagen nur Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre Telefon-Nummer.

Dann können die Fach-Leute Sie erreichen.

Nach den ersten Gesprächen sagen Sie der Fach-Person Ihren Namen.

In der Klinik bekommen Sie trotzdem einen anderen Namen: ein Pseudonym.

So sind Ihre Daten in der Klinik besonders geschützt.

Unter Schweige-Pflicht

Ihre Fach-Person hat Schweige-Pflicht.

Sie können offen sprechen.

Über sexuelle Gedanken und Fantasien.

Und über frühere Taten.

Ausnahmen gibt es bei Gefahr für ein Kind.

Dann gelten Regeln aus dem Gesetz.

Über diese Regeln sprechen die Fach-Leute offen mit Ihnen.

Pseudonym

Ein Pseudonym ist ein anderer Name.

Unter diesem Namen stehen Ihre Daten in der Klinik.

So läuft die Therapie ab

  1. Sie melden sich.

    Per Telefon oder per E-Mail.

    Oder Sie buchen im Internet einen Termin.

  2. Erstes Gespräch

    Das erste Gespräch ist in der Klinik in Zürich.

    Die Räume benutzen auch andere Patienten und Patientinnen von der Klinik.

  3. Kennen-Lernen

    In den nächsten Gesprächen lernen die Fach-Leute Sie kennen.

    Und die Fach-Leute stellen eine Diagnose.

    Diagnose heisst: Die Fach-Leute beschreiben Ihre Probleme genau.

  4. Ziele vereinbaren

    Gemeinsam vereinbaren Sie Ziele für die Therapie.

  5. Therapie

    Ihr Therapie-Plan passt zu Ihnen.

    Angehörige können auf Ihren Wunsch mitmachen.

So erreichen Sie die Klinik

Telefon:

+41 58 384 39 15

Statt + wählen Sie 00.

Sprech-Zeiten am Telefon:

Montag von 12 bis 14 Uhr

Donnerstag von 15 bis 17 Uhr

Adresse:

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

Lenggstrasse 31

8032 Zürich

Schweiz

Termin im Internet buchen

Die Internet-Seite hat wenige Seiten.

Die anderen Seiten sind in schwerer Sprache.

Die Bilder mit Rahmen zeigen nur das Aussehen von den Knöpfen.

Oben auf jeder Seite

  • Ganz oben steht: Leichte Sprache.

    Damit kommen Sie immer zu dieser Seite.

  • Das ist das Logo.

    Tippen Sie auf das Logo.

    Dann kommen Sie zur Start-Seite.

  • Auf dem Handy tippen Sie auf das Zeichen mit den 3 Strichen.

    Dann sehen Sie alle Bereiche.

    Auf einem grossen Bildschirm stehen die Bereiche oben in einer Reihe.

Die Bereiche heissen:

  • Hilfsangebot

    Alles über die Therapie.

  • Informationen

    Seiten für Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und Journalisten.

    Die Seiten für Fachkräfte und Journalisten sind auf der Schweizer Internet-Seite: kein-taeter-werden.ch.

  • Kontakt

    Telefon, E-Mail und Antworten auf häufige Fragen.

Ein Hinweis beim ersten Besuch

Beim ersten Besuch sehen Sie unten einen Hinweis zu Cookies.

Cookies sind kleine Dateien auf Ihrem Gerät.

Sie können wählen: OK oder Einstellung.

Unten auf jeder Seite

  • Impressum

    Informationen über die Charité.

    Charité spricht man so: Scha-ri-tee.

    Die Charité macht diese Internet-Seite.

  • Datenschutz

    Informationen zum Schutz von Ihren Daten.

  • Barrierefreiheit

    Informationen über Barrieren auf der Internet-Seite.

  • Leichte Sprache

    Das ist diese Seite.

Barriere-Freiheit

Barriere-Freiheit heisst:

Alle Menschen können die Internet-Seite gut benutzen.

Auch Menschen mit Behinderungen.

Die Charité ist für diese Internet-Seite verantwortlich.

Die Charité ist ein grosses Kranken-Haus in Berlin.

Darum gilt für die Internet-Seite ein Gesetz aus Berlin.

Das Gesetz sagt: Die Internet-Seite muss barriere-frei sein.

Und wir müssen eine Erklärung schreiben.

Die Erklärung beschreibt die Barrieren auf der Internet-Seite.

Die Erklärung ist vom 27. Oktober 2026.

Hier lesen Sie das Wichtigste aus der Erklärung.

Wie gut ist die Internet-Seite?

Wir haben die Internet-Seite selbst geprüft.

Das war am 26. Oktober 2026.

Danach haben wir Fehler verbessert.

Dann haben wir noch einmal selbst geprüft: am 27. Oktober 2026.

Das Ergebnis: Die Internet-Seite ist teilweise barriere-frei.

Teilweise heisst: Vieles ist gut.

Eine Sache fehlt: Videos in Gebärden-Sprache.

Eine Ausnahme

Auf der Internet-Seite gibt es Beiträge von anderen Medien.

Zum Beispiel von einem Radio-Sender.

Bei manchen Beiträgen fehlt der Text zum Mitlesen.

Diese Beiträge haben andere gemacht.

Das Gesetz macht dafür eine Ausnahme.

Sie haben eine Barriere gefunden?

Dann schreiben Sie uns.

Per E-Mail oder mit einem Brief.

Schreiben Sie die Internet-Adresse von der Seite dazu.

Und beschreiben Sie das Problem.

Ihren Namen können Sie weglassen.

Brief an:

Charité

Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin

Luisenstrasse 57

10117 Berlin

Deutschland

Wir antworten spätestens nach 1 Monat.

Sie sind mit der Antwort unzufrieden?

Vielleicht warten Sie länger als 1 Monat auf eine Antwort.

Oder Sie sind mit unserer Antwort unzufrieden.

Dann können Sie sich beschweren.

Die Beschwerde geht an die Landes-Beauftragte für digitale Barriere-Freiheit in Berlin.

Digital heisst hier: im Internet und am Computer.

Die Landes-Beauftragte ist zuständig.

Denn die Charité macht die Internet-Seite.

Die Landes-Beauftragte prüft Ihre Beschwerde.

Bitte schreiben Sie aber immer zuerst uns.

Landesbeauftragte für digitale Barrierefreiheit

Senatskanzlei Berlin

Jüdenstrasse 1

10178 Berlin

Deutschland

Telefon:

+49 30 90223 1515

Statt + wählen Sie 00.

Die ganze Erklärung zur Barriere-Freiheit lesen

Die Erklärung ist in schwerer Sprache.

Mehr Informationen

In Leichter Sprache

Alle Informationen in Leichter Sprache stehen auf dieser Seite.

In Gebärden-Sprache

Auf dieser Internet-Seite gibt es keine Videos in Gebärden-Sprache.

Stand: Oktober 2026